Judo
Judo kann Spaß, Kunst, Disziplin, Anregung zu sozialem Engagement, Fitness, Selbstverteidigung, Wettkampf, Philosophie, eine Lebensart oder vieles mehr darstellen.
Judo der „sanfte Weg",
Judo der „sanfte Weg", hat als erste Kampfkunst außerhalb Japans Fuß gefasst und ist heute fast überall auf der Welt verbreitet.
Prof. Jigoro Kano entwickelte JUDO erst zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts aus anderen traditionellen japanischen Kampfkünsten, vor allem dem Jiu Jitsu.
Durch den Verzicht auf besonders gefährliche Techniken entwickelte sich eine „sanfte", aber dennoch effiziente Art der Selbstverteidigung.
Inzwischen hat sich JUDO vor allem auch zu einem Wettkampfsport entwickelt, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. Judo wurde olympische Disziplin (1964 zum ersten mal vorgestellt).
Neben dem rein sportlichen Aspekt wird aber auch beim JUDO, wie bei allen japanischen Kampfsportarten, der mentalen Schulung ein hoher Stellenwert beigemessen.
Wie Prof. Jigoro Kano sagte: „Durch ständige Übung kommt man dem JUDO-Ideal näher - sich selbst zu einem harmonischen Menschen heranzubilden und damit zu einer guten Atmosphäre für alle Menschen beizutragen.
Unser Dojo
Miteinander Üben und Trainieren und Verantwortung gegenüber meinem Trainingspartner zeigen.
Höflichkeit, Respekt und Achtung stehen an erster Stelle.
Dojo Ordnung:
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Sei höflich und bescheiden. Sei gerecht und hilfsbereit. Sei geduldig und beherrscht. Sei mutig. Vervollkommne Deinen Charakter. Entfalte den Geist der Bemühung. Bewahre den Weg der Aufrichtigkeit. |
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DOJO, die Übungshalle in den japanischen Kampfkünste gelehrt werden; dies ist auch teilweise die Bezeichnung für die Meditationshalle im japanischen Zen.
Im übertragenen Sinne steht der Begriff auch für die Gemeinschaft der dort Übenden.
Auch wenn in der westlichen Welt ein Dōjō meistens eine normale Sporthalle ist, so gelten für die Sportler und Gäste bestimmte Verhaltensregeln (Reishiki):
Vor dem Betreten der eigentlichen Übungshalle sind die Schuhe auszuziehen, damit der Boden nicht mit Straßenschmutz verunreinigt wird.
Betritt man den Dōjō, verbeugt man sich in Richtung Shōmen (Vorderseite). Man zeigt mit dieser Verbeugung, dass man sich dessen Regeln unterwirft.
Laute Geräusche oder Unterhaltungen sind unerwünscht, da die Übenden nicht gestört werden sollen.
Das Dôjô ist der Ort der Übung des Weges. Wenn Du das Dôjô betrittst, um Za-sen zu üben, ist es wesentlich, sich auf die Handlungen genau zu konzentrieren, hier und jetzt. Du gehst auf deinen Platz, drückst durch Gassho deinen Respekt und Dank gegenüber den anderen aus, setzt dich und beginnst mit Za-sen.
Im Dôjô gibt es keine Gegensätze von Geschlecht und Rasse, von groß und klein, von intelligent und dumm. Das wesentliche ist die Za-sen Haltung und die gemeinsame Übung. Im Zen ist es nicht wichtig der Erste zu sein oder sich von anderen abheben zu wollen. Man ist allein und doch mit den anderen zusammen. Unbewusst, natürlich, von selbst kann man so die wechselseitige Abhängigkeit aller Dinge untereinander verstehen, durch den Körper, durch unsere eigenen Knochen und Sehnen, mit jeder Körperzelle. Durch die Praxis im Dôjô, die Übung mit Körper und Geist, die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit in jeder Haltung findet unser Gehirn sein tiefes, ursprünglichesGleichgewicht wieder, das Bewusstsein wird ruhig, tief und umfassend. Wir können unseren Geist, unser Leben durch diese Übung lenken, statt durch unsere Wünsche und Ängste bestimmt zu werden. Wir können die Hast und Unsicherheit, die uns nicht zur Ruhe kommen lässt ablegen.








































