Kyokushinkai Karate

Das Symbol des Kyonkushinkai ist das Kanku-Zeichen. Es ist abgeleitet von der Kanku-Kata (Kanku: ‚‘‘In den Himmel blicken‘‘).
In dieser Kata werden die Hände hochgehoben.
Daumen und Zeigefinger von linker und rechter Hand bilden dabei einen Kreis, durch denen der Himmel betrachtet wird.
Die feinen Spitzen bilden die Finger, Sie symbolisieren Endgültigkeit oder den Höchststand.
Die dicken Teile bilden die Handgelenke; sie stehen für Kraft.
Der Mittelpunkt versinnbildlicht Unendlichkeit, bzw. unendliche Tiefe. Das Kanku - Zeichen wird von einem Kreis umschlossen. Er stellt Kontinuität und Kreisbewegung dar.

Kyokushinkai ist der Name unserer Stilrichtung Sie wurde gegründet durch Masutatsu Oyama

Kyoku:
endgültig, höchst, vollendet.

Shin:
Wahrheit, Wirklichkeit.

Kai:
verbinden, zusammentreffen.

OSU NO SEISHIN - Vom Geist der Ausdauer

Der, der jeden Tag den Geist des "Osu" zu leben weis,
hält seinen Kopf gebeugt,
seine Augen aber richtet er nach oben.
Zurückhaltend wird er sprechen,
ein gutes Herz haben
und unermüdlich sein in der Ausübung seines Trainings.
Sosai Oyama

Die volle Bedeutung eröffnet sich einem erst nach vielen Jahren beständigen Übens.

Mit Kyokushinkai bezeichnet man die von Masutatsu Oyama gegründete Karate Organisation.
Die Stilrichtung nennt man Kyokushin, was „die letzte, absolute Wahrheit“ bedeutet. Kyokushin wurde in den frühen 50er Jahren gegründet und gilt in der Kampfkunstwelt als einer der effektivsten Karatestile.
Durch die kampforientierte Ausrichtung und das Vollkontaktsystem stellt das Kyokushin Karate eine höchst effektive Selbstverteidigungsmethode dar, in dem der waffenlose Kampf gelehrt wird. Partnerübungen werden stets mit Rücksicht und Achtung gegenüber dem Partner ausgeführt.
Masutatsu Oyama wählte den Namen wegen des Sprichworts:
"Nach tausend Tagen Training ist man ein Anfänger, nach zehntausend Tagen ein Experte (Meister)".

Keinen Platz für Geltungsbedürfnis und Selbstsucht kennt der Geist des "Osu".

Wenn sich der Schmerz verdoppelt, ist es oftmals das Ego, das davor zurückschreckt, nicht der Körper- denn die Widerstandskraft des Körpers ist wahrhaft erstaunlich. Sehr zahlreich sind die Geschichten vom Ertragen übermenschlicher Strapazen in Zeiten selbstloser Notwendigkeit. Wenn man es zulässt, dass sich das Ego verletzt fühlt, wir der Körper an Kraft verlieren und aufgeben.
Überwinde zunächst die Schwäche im eigenen Herzen und erfahre dann, wie sehr dein äußerer Gegner dir unwichtig erscheinen wird.

Selbst für den Anfänger, der sich seiner eingeschränkten Fähigkeiten bewusst ist und der nun vor den Anforderungen des Trainings zurückschrecken wird, reicht es aus zu wissen, das er durch Beharrlichkeit und den Willen sein Ziel weiter zu verfolgen, enorme körperliche, geistige und emotionale Gewinne erzielen wird. Alles was er braucht ist diese besondere Entschlossenheit. Einer der sich nicht müht und zum Aufgeben neigt, darf auf lange Sicht nicht auf Verständnis hoffen. Der Unterrichtende erkennt den, der sich bemüht und den, der es nicht tut. So wie es auf der einen Seite selbst dem Naturtalent ohne jede Anstrengung unmöglich bleibt, über ein Mindestmaß hinauszuwachsen, so vermag der weniger Begabte andererseits allein durch Entschlossenheit und Ausdauer im Training deutlich fortzuschreiten. Allein über die Entschlossenheit und den Willen zu kämpfen, wird das Herz empfänglich für "Osu und der dich Unterrichtende wird sein Bestes geben, dich zu unterstützen.

Vom Geiste des Osu

Training in einem der modernsten Dojos von Saarbrücken